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Großwindkraft
Mit der Energiewende im Bund und Baden-Württemberg sowie der technologischen Fortentwicklung von Windrädern hin zu hohen Nabenhöhen sind mittlerweile auch windreiche Standorte in Wäldern erschließbar. So haben die Stadtwerke Aalen in den letzten Wochen diese Möglichkeiten in und um Aalen untersucht. Da nach einer ersten Analyse viel versprechende Ansätze zu erwarten sind, wird das geplante Engagement in großen Windparks in der Nord- und Ostsee reduziert, um lokale Potentiale zu erschließen. Damit wird ein Beitrag geleistet, den Bau von Nord-Süd-Transportnetzen zu reduzieren und die Möglichkeiten der dezentralen Produktion in Verbindung mit Netzsteuerung bestmöglich zu nutzen. Die Stadt Aalen unterstützt diese Überlegungen.
Mit der Erstellung eines Windatlasses für Baden-Württemberg hat die frühere schwarz-gelbe Landesregierung eine erste Grundlage geschaffen. Der vom TÜV Süd erstellte Atlas ist eine gute Grundlage zur Bewertung des Windenergiepotenzials. Die neue grün-rote Landesregierung plant das Landesplanungsgesetz zu ändern, damit das festgestellte Potenzial auch erschlossen werden kann.
Für eine breite Bürgerbeteiligung haben die Stadtwerke Aalen bereits mit der VR-Bank Aalen im Januar 2011 die OstalbBürgerEnergie eG gegründet, über die sich alle interessierten Bürger beteiligen können. Bei dieser ist der kleinste Anteil 100 Euro. So haben auch sozial nicht so gut gestellte Bürger und Bürgerinnen die Chance, sich an der Energiewende zu beteiligen und in die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien zu investieren und zu profitieren. Nähere Informationen zur OstalbBürgerEnergie finden sich auf der Homepage unter www.ostalbbuergerenergie.de.
Das Vorgehen wurde im Gemeinderat der Stadt Aalen am 30.6.2011 vorgestellt. Die Präsentation steht zum download zur Verfügung.
